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Willkommen auf der Homepage des OBERAMMERGAUMUSEUMS
im Jahr des 100-jährigen Jubiläums (1910 - 2010)

Informationen über Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Führungen finden Sie hier...

Weitere Informationen auf dieser Seite:

 


Welten hinter Glas

Im 1. Stock des Pilatushauses ist die Hinterglasbildabteilung des OBERAMMERGAUMUSEUMS zu besichtigen.

Die Hinterglasbildersammlung des OBERAMMERGAUMUSEUMS zählt zu den größten Europas. Ein Teil dieser Sammlung ist seit dem 3. Dezember im 1. Stock des Pilatushauses zu sehen.
Der Besucher wird in "Welten hinter Glas" berühmte Bilder wiederfinden und im Original sehen, die Maler wie Kandinsky oder Marc begeisterten, und die durch unzählige Reproduktionen weithin bekannt wurden. Neben Hinterglasbildern aus Oberammergau und dem Staffelseegebiet umfasst die Sammlung auch Bilder aus dem Bayer- und Böhmerwald und aus anderen Regionen, so dass Vergleiche zwischen den Bildern verschiedener europäischer Hinterglaszentren möglich sind.

Hinter Glas Sehen - Der Betrachter eines Hinterglasbildes sieht die glatte, unbehandelte Glasseite vor sich, die Farben befinden sich auf der anderen Seite. Oft sieht man zuerst nur Reflexe, Lichter, sich spiegelnde Hintergründe oder das eigene verschwommene Gesicht. Der Betrachter muss den richtigen Abstand, und den richtigen Winkel suchen um das Bild zu erkennen, er muss sich Zeit lassen und genau hinsehen, erst dann erschließen sich die Motive und geheimnisvoll leuchtende Farben. Hinterglasgemälde strahlen ihren ganz eigenen Reiz aus und dieser glatte, schwierig zu bemalende, harte und doch so zerbrechliche Bildträger Glas hat seit der Antike bis heute Betrachter und Künstler fasziniert.

Geschichte - In den drei Jahrhunderten zwischen 1550 und 1850 hatte die Hinterglasmalerei ihre Blütezeit. Einst eine Kunst für Kaiser, Adel und Klerus, erreichte sie im 18. Jahrhundert das wohlhabende Bürgertum und wurde seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auch in der Volkskunst angewandt. In dieser vereinfachten und verbilligten Form wurde die Hinterglasmalerei populär und weit verbreitet. Durch den Erfolg des billigeren Farbdrucks seit der Mitte des 19. Jahrhunderts verlor sie dann langsam an Bedeutung.

Die Sammlung - Zu den zahlreichen Hinterglasbildern der Grundausstattung des Museums erwarb die Gemeinde Oberammergau 1955 einen großen Teil der bedeutenden Hinterglasbildsammlung des Murnauer Braumeisters Johann Krötz hinzu. Dieser hatte bereits Ende des 19. Jahrhunderts über tausend Hinterglasbilder aus Häusern der Umgebung zusammengetragen, die überwiegend im Staffelseegebiet (Murnau, Seehausen, Uffing) und Oberammergau gemalt worden waren.
Die Bedeutung seiner Sammlung basiert zum einen darauf, dass damit sehr früh ein geschlossener Bestand dieses bedeutenden Hinterglasgebiets entstanden ist, zum anderen hatten Wassily Kandinsky und Gabriele Münter in Murnau seine Sammlung kennengelernt. Die Hinterglasbilder faszinierten schließlich fast alle Maler aus dem Kreis des "Blauen Reiters" so sehr, dass sie nicht nur Hinterglasbilder sammelten, sondern selbst hinter Glas malten und sich künstlerisch mit ihrer Farben- und Formensprache auseinander setzten. Franz Marc und Wassily Kandinsky wählten schließlich auch neun Bilder aus der Sammlung Krötz für die Veröffentlichung im Almanach "Der Blaue Reiter" aus (heute alle in der Sammlung des OBERAMMERGAUMUSEUMS). Diese programmatische Schrift gilt bis heute als eines der bedeutendsten Künstlermanifeste des 20. Jahrhunderts und beeinflusste maßgeblich die Entwicklung der modernen Kunst.
Durch die Schenkung des Ehepaars Harold (1912-1983) und Evi Stobitzer (1912-1988) kamen 1987 vor allem Bilder aus dem Bayer- und Böhmerwald und aus anderen Regionen hinzu. Es lassen sich so Vergleiche zwischen den Bildern zahlreicher verschiedener europäische Hinterglaszentren machen und so ganz unterschiedliche Malweisen und Malstile entdecken.

Das Pilatushaus - Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Pilatushaus erhielt seinen Namen durch die eindrucksvollen perspektivischen Fresken des Lüftlmalers Franz Seraph Zwink (1748 - 1792). Es ist das wohl bekannteste Lüftlmalerei-Haus Oberammergaus, und beherbergt neben "Welten hinter Glas" im 1. Stock die "Lebende Werkstatt", in der man Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen kann. Es befindet sich schräg gegenüber des OBERAMMERGAUMUSEUMs, in der Ludwig-Thoma-Straße 10.

Informationen über Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Führungen finden Sie hier...

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Auszeichnung

Ein Ort im Land der Ideen: Das
OBERAMMERGAUMUSEUM präsentiert sich der Öffentlichkeit

Das OBERAMMERGAUMUSEUM wurde am 25.10.2006 von Thomas Franz, Leiter des Investment & Finanz Centers der Deutschen Bank in Garmisch-Partenkirchen, als "Ausgewählter Ort 2006" ausgezeichnet. Damit gehört das OBERAMMERGAUMUSEUM nun offiziell zu den von der Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" ausgezeichneten "365 Orten im Land der Ideen".

Im Anschluss an den Festakt öffnete das OBERAMMERGAUMUSEUM seine Tore bis 19 Uhr für die Öffentlichkeit. Über 500 Besucher aus ganz Bayern kamen zum Tag der offenen Tür. "Eine tolle Gelegenheit, das Museum neuen Zielgruppen aus dem engeren und weiteren Umkreis vorzustellen", resümiert Museumsleiterin Dr. Constanze Werner. Neben Sonderführungen durch das Museum unter dem Titel "Tradition und Globalisierung - Holzschnitzerei und Passion in Oberammergau" gab es ein Kinderprogramm mit "Schnitzeljagd durchs Museum" und Land der Ideen-Gasluftballons. Den ganzen Tag über war der Eintritt ins OBERAMMERGAUMUSEUM frei.

Im Herbst 2005 hatte sich das OBERAMMERGAUMUSEUM als einer von über 1.200 Orten beim Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" beworben, einem der zentralen Projekte der Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen": In einer deutschlandweiten Ausschreibung hatte die Initiative ideenreiche Orte gesucht. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Martin Roth, Generaldirektor der staatlichen Kunstsammlung in Dresden, wählte die 365 Orte aus. "Ideen gibt es überall, in jedem Menschen, an jedem Ort. Mit den 365 Orten haben wir eine Auswahl getroffen, die die ganze Bandbreite der deutschen Ideen wiedergibt", so Roth.

365 Orte - das sind nicht Orte im geographischen Sinn. Ein Ort im Land der Ideen findet sich überall dort, wo Ideen entwickelt, gefördert oder bewahrt werden. An jedem Tag des Jahres 2006 stellt sich einer der 365 Orte mit einer besonderen Veranstaltung der Öffentlichkeit vor. So entsteht die größte Veranstaltungsreihe, die es jemals in Deutschland gab. Ermöglicht wird diese einzigartige Aktion durch den exklusiven Partner Deutsche Bank, die damit ein deutliches Zeichen in ihrem Heimatmarkt Deutschland setzt.

In der Region Ammergauer Alpen wurde neben dem OBERAMMERGAUMUSEUM auch die Ammergauer Alpen GmbH mit ihrer Idee der Regionalvermarktung am Beispiel der Schaukäserei Ettal zu einem der 365 Orte in Deutschland gekürt.

"Deutschland - Land der Ideen" ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie. Ziel ist es, im In- und Ausland ein Bild von Deutschland als innovatives und weltoffenes Land zu vermitteln. Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Horst Köhler. Die FC Deutschland GmbH mit ihrem Geschäftsführer Mike de Vries koordiniert die Initiative. "Deutschland - Land der Ideen" wird von zahlreichen deutschen Unternehmen sowie Kooperationspartnern aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft unterstützt. Die Initiative setzt neben dem Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" vier weitere Kernprojekte um: "Walk of Ideas", Medienservice, FanClub und Begrüßungsinitiative. Mehr Informationen zu den Projekten der Initiative sowie den 365 ausgewählten Orten im Land der Ideen finden Sie unter www.land-der-ideen.de.

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Museums-Eingang - Die Geschichte

Es ist ein besonderer Moment, wenn man von der Dorfstraße aus durch die schwere grüne Tür das OBERAMMERGAUMUSEUM betritt. Unvermutet steht man in einem hohen und sehr hellen Kapellenraum, in dem moderne Stahl- und Glaskonstruktionen mit einem Deckengewölbe, alten Rundbogenfenstern und hölzernen Treppengeländern Freundschaft geschlossen haben.
Dieses Ambiente weckt Neugier - auf Vergangenheit und Gegenwart.

Ein Teil der Vergangenheit ist bald 100 Jahre alt: Im Jahr 1905 beauftragte der Oberammergauer Schnitzwarenverleger Guido Lang (1856-1921) den Münchner Architekten Franz Zell mit der Errichtung und Ausgestaltung des Museumsgebäudes. Das OBERAMMERGAUMUSEUM wird 1910 als "Verleger Lang´sches kunst- und kulturgeschichtliches Oberammergauer Museum" eröffnet.

Der Münchner Architekt und Ausstellungsgestalter Franz Zell (1866-1961) konnte ein ganzheitliches Museumskonzept verwirklichen, da er sowohl für die Bauplanung als auch für die Innenausstattung zuständig war. So war zum Beispiel der heutige Eingangsraum nicht nur durch die Einrichtung sondern auch architektonisch als Kapelle gestaltet und wurde ab 1920 der kleinen protestantischen Ortsgemeinde für Gottesdienste zur Verfügung gestellt.

1953 erwarb die Gemeinde das einzigartige Ensemble und erweiterte in der Folgezeit die Sammlungen beträchtlich. Nach einer grundlegenden Sanierung präsentieren sich die Ausstellungen seit 2004 mit einem neuen Konzept.

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Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Führungen

28.11.2010 bis 09.01.2011

OBERAMMERGAUMUSEUM

Di - So 10:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt Erwachsene 4,- €, ermäßigt 3,50 €

Passionstheater, Foyer

Di - So 10:00 bis 17:00 Uhr
(Counter von 10-13 Uhr besetzt)

Pilatushaus

Di - So 15:00 bis 17:00 Uhr


Samstag und Sonntag, 11:00 Uhr: Führungen Sonderausstellung "Ein Dorf spielt die Erlösung" (dt., engl.):

Treffpunkt:

Eingang Oberammergaumuseum

Preis:

Erwachsene 6,- €,
ermäßigt, Kur- und Gästekartenbesitzer 5,- €,
Kinder bis einschl. 17 Jahre 2,- €

Inhalt:

Führung zur Sonderausstellung, Eintritt im Museum und Passionstheater

Mittwoch Familientag, Kinder bis 16 Jahre frei.

Ortsführungen: Samstag, 14:00 Uhr.


Öffnungszeiten 2011 (ab 10.01.2011):

Öffnungszeiten Passionstheater, Oberammergaumuseum, Pilatushaus

10.01.2011 - 31.03.2011

geschlossen

01.04.2011 - 06.11.2011

geöffnet

07.11.2011 - 25.11.2011

geschlossen

26.11.2011 - 31.12.2011

geöffnet


10.01.2011 bis 31.03.2011

Alle Häuser geschlossen, jedoch:

Samstag, 14:00 Uhr: Ortsführung :

Treffpunkt:

Eingang Oberammergaumuseum

Preis:

Erwachsene 6,- €,
ermäßigt, Kur- und Gästekartenbesitzer 5,- €,
Kinder bis einschließlich 17 Jahre 2,- €


Gruppenführungen auf Anfrage (dt. engl. franz.)

Inhalt:

Sonderausstellung „Ein Dorf spielt die Erlösung“ im Museum und
Passionstheater, inkl. Blick in die Zuschauerhalle des Passionstheaters

Kontakt:

Tel. 0 88 22-9 41 36

Preis:

Euro 30,- pro Gruppe, zzgl. 4,- Euro pro Person, Gruppenpreis 3,50 €,
Gruppen bis max. 30 Personen

 

Ab 01.04.2011

Passionstheater, Oberammergaumuseum, Pilatushaus (Eintritt mit Kombikarte):

Eintritt:

Erwachsene 6,- €,
ermäßigt und Gruppen 5,- €,
Kinder bis einschl. 17 Jahre 2,- €

Öffnungszeiten:

Oberammergaumuseum und Passionstheater:
Di - So 10:00 - 13:00 Uhr, 14:00 - 17:00 Uhr.

Pilatushaus: Di - So 14:00 - 17:00 Uhr.

Inhalt:

Sonderausstellung „Ein Dorf spielt die Erlösung“ im Oberammergaumuseum und im Foyer des Passionstheaters.

Mittwoch Familientag, Kinder bis 16 Jahre frei.

Gruppenführungen zu verschiedenen Themen auf Anfrage (dt. engl. franz.)

Themen:

„Ein Dorf spielt die Erlösung“: Führung zur Geschichte der Passion (Museum und Passionstheater) mit Gang über die Bühne, Backstage, Musikeinspielung und Kostümen.

„Oberammergau – ein Künstlerdorf“: Holzschnitzerei und Kunsthandwerk (Museum und Pilatushaus).

„Was mir die Bilder erzählen“: Ortsführung (Kirche, Lüftlmalerei, Holzschnitzerei).

„Wo war Ludwig II?“: Führung Ort und Museum, Kreuzigungsgruppe.

   

Informationen, Kontakt, Buchung:

Tel. 0 88 22-9 41 36

Sonderausstellungen 2011


 

 

 

 

Oberammergau Museum | Dorfstraße 8 |  82487 Oberammergau |Tel: +49 (0) 8822 / 9 41 36