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Bild einer Ausstellung des St. Lukas Vereins

Informationen über Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Führungen finden Sie hier...

Sonderausstellungen 2011

01.04.2011 - 08.01.2012: 125. Todestag König Ludwig II.
„Wo ist Ludwig II.?“ eine Spurensuche durch Oberammergau und sein Museum

01.04.2011 - 05.06.2011 „World in Passion 2010“ – Ein internationales Foto-Projekt zu den „Lebenden Bildern“ der Passion.
Konzeption Verena Rempel und Heike Schäfer.

09.06.2011 - 25.10.2011 "Leiden und Größe im Exil" - der "Joseph-Roman" und Thomas Mann begleitend zur Inszenierung von Thomas Manns "Joseph und seine Brüder" im Passionstheater

 


Ausstellungsrückblicke

(Abgedruckt sind die Ankündigungstexte der jeweiligen Ausstellungen)

Ein Oberammergauer Bildhauer – Hubert Nikolaus Lang (1909-1972)
Dauer der Ausstellung: 25.07.2009 - 01. November 2009, verlängert bis 10. Januar!

Schaufensterausstellung im Oberammergau Museum
Dauer der Ausstellung: 4.4.-31.10.2009

Krippen- und Jahresausstellung des St. Lukasvereins
mit einem Sonderbeitrag von Lisl Kreuz

Dauer der Ausstellung: 29.November 2008 - 11. Januar 2009

Zeitsprung - von der Steinzeit bis zu den Römern- eine Vor- und Frühgeschichtsausstellung
27. Juni 2008 -2. November 2008, verlängert bis 9. November

Rudolf Wachter - Gebrochener Raum
Dauer der Ausstellung:04. April 2008 - 15. Juni 2008

Weihnachtsausstellung im Oberammergau Museum - von Himmlischen Heerscharen, Engelshaar, Schutzengeln und fröhlich-frechen Putten
Dauer der Ausstellung: 01 Dezember 2007 - 06. Januar 2008

WEISS - Eine Ausstellung von Florian Wagner
Dauer der Ausstellung: 14. September bis 28. Oktober 2007

Bitte lächeln: 50 Jahre Kofel Kamera Club – Foto und Film in Oberammergau
Dauer der Ausstellung: 20. Juli bis 9. September.

Die Kinder der Herrgottschnitzer, eine Porträtserie von Thomas Dashuber
Dauer der Ausstellung: 15. Juni bis 15. Juli.

"Made in Bavaria": Spielzeug aus Nürnberg, Oberammergau und Berchtesgaden
Dauer der Ausstellung: 30. März bis 10. Juni 2007

Krippen schaugn: Jahres- und Krippenausstellung des St. Lukas Vereins
Dauer der Ausstellung: 3. Dezember 2006 bis 4. Februar 2007

Dag Zong – Tigerburg, tibetische Tigerteppiche
Dauer der Ausstellung: 29. September 2006 - 31. Oktober 2006

200 Jahre Königreich Bayern - Oberammergau und das bayerische Herrscherhaus
Dauer der Ausstellung: 1. April 2006 - 31. Oktober 2006

Schaufensterbilder des Oberammergau Museums

Elisabeth Endres - Bilderdenken
Dauer der Ausstellung: 23. Juni 2006 - 24. September 2006

Ernst Maria Lang - Karikaturen eines Zeitzeugen
Dauer der Ausstellung: 1. April -15. Juni 2006

Krippen- und Jahresausstellung des St. Lukas Vereins
Dauer der Ausstellung: 27. November 2005 bis 5. Februar 2006

Julius Himpel (1914-1985), ein bayerischer Lehrer zeichnet Welttheater
Dauer der Ausstellung: 6. September 2005 - 31. Oktober 2005

Chinesische Volkskunst/Scherenschnitte
Dauer der Ausstellung: 15. März 2005 - 29. Mai 2005


Ein Oberammergauer Bildhauer – Hubert Nikolaus Lang (1909-1972)
Dauer der Ausstellung: 25.07.2009 - 01. November 2009, verlängert bis 10. Januar!

Anlässlich des 100. Geburtstags Hubert Nikolaus Lang zeigt das Oberammergau Museum eine Retrospektive dieses für das 20. Jahrhundert nahezu typischen Oberammmergauer Bildhauers.

Aufgewachsen in der handwerklich betonten Tradition der einheimischen Schnitzerei war Hubert Nikolaus Lang von 1922-1927 Lehrling auf der Schnitzschule des Ortes. Auf der Akademie der Bildenden Künste in München, die er als Meisterschüler von Josef Wackerle von 1935-1942 besuchte, setzte er sich intensiv mit der damals bedeutenden Münchner Bildhauerschule auseinander, die als künstlerisches Vorbild vor allem die reine strenge Vollplastik der frühen Bildhauerkunst Griechenlands hatte. 1942 war Lang Stipendiat in der Villa Massimo in Rom, wo er die großen Epochen der römischen Bildhauerei studieren konnte.

Der Zweite Weltkrieg und der Zusammenbruch Deutschlands lösten eine tiefe Schaffenskrise bei Hubert Nikolaus Lang aus, die schließlich zu einer künstlerischen Neuorientierung führte. Die Holzbildhauerei des Expressionismus und besonders der ebenso wie er selbst religiös geprägte Ernst Barlach beeindruckten ihn zutiefst.

Hubert Nikolaus Lang brachte diese Einflüsse in Verbindung mit der heimischen Holzschnitzerei und fand schließlich Ende der 1940er Jahre zu einer eigenen bildhauerischen Handschrift, die er konsequent weiter verfolgte.

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier... als pdf-Dokument (~0,4 MB) auf Ihren Rechner laden (bei Downloadproblemen unter Internet Explorer bitte mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und "Ziel speichern unter.." wählen)


Schaufensterausstellung im Oberammergau Museum
4.4.-31.10.2009

„bewegung in der landschaft“ ist Titel und Konzept der Schaufensterausstellung der 1957 geb. Münchner Künstlerin Petra Thalmeier.
Sie setzt sich in ihren Photographien, Übermalungen, Gemälden und Skulpturen seit 1984 – also schön während des Studiums an der Akademie in Stuttgart – intensiv mit ihrem Thema – Berge auseinander.

Auf ihren Wanderungen entstehen Skizzen und Fotos die flüchtige Momente festhalten. Im Atelier werden daraus großformatige farbintensive Bilder - wie das kurze Aufblitzen und erneute Abtauchen der „zugspitz“ oder der unwirkliche Moment eines fast schwebenden Berges, des "el chaltén", des rauchenden Berges Patagoniens.

Die Telenachttagebücher (bearbeitete Telefonbücher) der 1990er Jahre, in Bergformen geschnitten,  sind voll mit ersten malerischen Landschaftsgedanken und ethnologischen und archäologischen Formen und Zeichen.
Der Leitgedanke der Bewegung - ständig verändern sich beim gehen alle Bergformen und Landschaftszusammenhänge, und zugleich ist die Natur durch den Klimawandel zunehmend einer immer stärkeren Bewegung ausgesetzt - ist auch in den neuen plastischen Bergstelen, Bergstöcken und Wandlandschaften (Holz, bearbeitet und bemalt) präsent.

Wer mehr von Petra Thalmeier sehen will kann das zur Zeit in der großen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München oder unter www.bergmalerei.de.

petra thalmeier - biografisches:

1957 in münchen geboren, nach dem abitur ausbildung zur verlagsbuchhändlerin

1979-85 studium der malerei an der akademie der bildenden künste, stuttgart, während des studiums arbeit als grabungszeichnerin und grabungshelferin beim
landesdenkmalamt stuttgart

1986-94 grossflächenplakate, plakate, kataloge und ausstellungsgestaltung für das staatliche museum für völkerkunde, münchen

seit 1984 intensive auseinandersetzung mit dem thema berge

schaufenster - themen:

1.schaufenster
petra thalmeier
wandlandschaft 3, felskonglomerat, 2007,
öl auf lindenholz
wandlandschaft 2, aper, 2007,
öl auf lindenholz
wandlandschaft 3, himalaya, 2006,
öl auf lindenholz

2.schaufenster
petra thalmeier
4 bergstöcke, 2008, öl auf fichtenholz


3.schaufenster
petra thalmeier
gaschaloa reißn 3, 2008,
digitaldruck: fotos und zeichnungen auf papier
die zeichensequenzen "gaschaloah reißn" sind eine gegenüberstellung von aufnahmen der jahre 2003 und 2007. der gaschaloahbach entspringt bei mittenwald, im nordwesten des karwendelmassivs, das mit 1000 quadratkilometern zum teil auf bayerischer seite, vor allem aber in österreich liegt. wie in einem kurzfilm sind die erosionsphasen zum teil zeichnerisch, zum teil fotografisch übereinander geblendet. die wahrnehmung der zerstörerischen kraft des wassers wird so augenscheinlich und macht den einfluß der seit jahren zunehmenden extremen witterungszustände deutlich.

4.schaufenster
petra thalmeier
5 telenachttagebücher, 92-96,
acryldispersion und pigmente in telefonbücher
telenachttagebücher sind arbeiten aus den 90er jahren, telefonbücher, die zu bergformen beschnitten und variationsreich bemalt sind. telenachttagebücher tragen ihren namen nach der späten stunde, in der sie entstanden sind - sie sind für den lustvollen buchmenschen gemacht. telenachttagebücher enthalten notizen von erlebtem, wie die begegnung mit den malern des abstrakten realismus, landschaftsideen und immer wieder formenzitate aus ethnologie und archäologie.

5.schaufenster
petra thalmeier
ein kramer und kein zugspitz 4,1, 2008/09,
acryldispersion und pigmente auf leinwand

6.schaufenster
petra thalmeier
wetterstein positionen 14,10,13,12, 2003,
wetterstein positionen 5,2,9,6, 2003,
öl auf leinwand/holztaferl,

7.schaufenster
petra thalmeier
ein kramer und kein zugspitz 2,3, 2008/09,
acryldispersion und pigmente auf leinwand

8.schaufenster
petra thalmeier
langkofel, 2001,
acryldispersion und pigmente auf leinwand

einzelausstellungen, auswahl:
2009 galerie kränzl, horn, mit uli brauchle
2007 neues stadtmuseum, landsberg/lech
2005 städt.galerie traunstein, mit elke zauner
galerie van almsick, gronau-epe
2003 kunstverein deggendorf, mit claudia weigert
1992 franz spiegel buch, ulm
1990 kulturverein zehentscheuer, rottenburg
galerie risse, weßling
1985 studiogalerie, schwäbisch gmünd

ausstellungsbeteiligungen, auswahl:
2009 große kunstausstellung, münchen
2008 alpin museum, kempten
2007 große kunstausstellung, münchen
kunstverein rosenheim
kunstverein plauen
2005 kunstverein rosenheim
2004 alpines museum, münchen
2002 kunstverein heidelberg
kunstverein deggendorf
2000 alpines museum, münchen
1984-86 große kunstausstellung, münchen


Krippen- und Jahresausstellung des St. Lukasvereins
mit einem Sonderbeitrag von Lisl Kreuz
29.11.2008-11.1.2009

Das OBERAMMERGAUMUSEUM geht auch in diesem Jahr wieder mit seiner bekannten Krippen- und Jahresausstellung des St. Lukasvereins in die Adventszeit und den Jahreswechsel. Bis 11.01.2009 sind im großzügigen Ausstellungsraum im Obergeschoß des Museums wieder Werke vieler einheimischer Holzschnitzer zu sehen.
Ein Sonderbeitrag in der Ausstellung widmet sich diesmal der Künstlerin Lisl Kreuz.

Lisl (Hacker) Kreuz (*1923) wuchs in Oberammergau auf. Schon als Sechsjährige nahm sie an den wöchentlichen Mal- und Zeichenstunden für Kinder an der Oberammergauer Schnitzschule teil. Mit 17 Jahren ging sie auf die Staatliche Fachschule für Bildhauerei in Oberammergau, die sie mitten im Krieg, 1943, mit dem Meisterbrief abschloss.
Von 1943/44 bis 1952 studierte sie an der Akademie der Schönen Künste in München bei Prof. Wackerle und Prof. Oberberger. Hier lernte sie auch den Bildhauer Hans Kreuz kennen (der auch an der Oberammergauer Schnitzschule ausgebildet worden war), den sie 1953 heirate und mit dem sie nach Herrsching am Ammersee zog und dort gemeinsam ihre fünf Töchter großzog.
Lisl Kreuz hat ihren ganz eigenen Stil in der Malerei und Bildhauerei gefunden, der ihre Werke bis heute unverwechselbar macht - und sie war in all den Jahren als Mitglied des St. Lukasvereins bei jeder Jahres- und Krippenausstellung vetreten!


Zeitsprung - von der Steinzeit bis zu den Römern- eine Vor- und Frühgeschichtsausstellung

27. Juni 2008 -2. November 2008, verlängert bis 9. November

Ausgehend von den bedeutenden archäologischen Funden am Döttenbichl in Oberammergau, wird die Vor- und Frühgeschichte von der ersten Besiedelung des Ammertals bis zur römischen Besetzung des nördlichen Alpenvorlands, eingebettet in die Gesamtgeschichte der Alpenregion, sichtbar gemacht. Dabei wird die Ausstellung von einem umfassenden experimentell-archäologischen Angebot begleitet. Die Besucher aller Altersgruppen können im Umgang mit Materialien wie Stein, Holz, Feuer, Bronze usw. gleichsam selbst die Kulturgeschichte des Menschen nachvollziehen.

Unserer Sonderseite zur Ausstellung finden Sie hier...


Rudolf Wachter - Gebrochener Raum

04. April 2008 - 15. Juni 2008

Rudolf Wachter hat in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich zu einer Neuformulierung der Holzskulptur in Deutschland beigetragen.

Nach der großen Retrospektive 2003 in der Hypo Kulturstiftung in München dokumentiert die Ausstellung im Oberammergau Museum seinen konsequenten Weg - nach der Schreinerlehre in den 1920er Jahren, der Ausbildung auf der Holzschnitzschule in Oberammergau (1946-49) und dem Studium an der Akademie der Schönen Künste- zu einem kompromisslos eigenständigen Werk, in dessen Mittelpunkt der Dialog mit dem Werkstoff Holz steht

Klicken Sie auf das folgende Bild, um zu einer multimedialen Präsentation zu gelangen. Darin ist auch ein kurzes Interview mit dem Künstler zu hören:

 


Weihnachtsausstellung im Oberammergau Museum - von Himmlischen Heerscharen,
Engelshaar, Schutzengeln und fröhlich-frechen Putten

01.12. 2007 - 06.01.2008,
Di - So, 10:00 bis 17:00 Uhr

Am ersten Adventsamstag, dem 1. Dezember 2007, wird die diesjährige Weihnachts- und Jahresausstellung des St.-Lukas-Vereins eröffnet.
Im Mittelpunkt der Ausstellung, die in Kooperation mit dem OBERAMMERGAUMUSEUM entstanden ist, steht der Engel als Thema. Neben Arbeiten der Oberammergauer Schnitzer zeigen auch Leihgaben aus Privatbesitz und anderen Museen den Reichtum und die Vielfalt von Engelsdarstellungen und Weihnachtsszenerien im Alpenraum.

Seit einigen Jahren wird im Rahmen dieser Ausstellung auch immer ein Oberammergauer Schnitzer und seine Arbeit gewürdigt. Heuer stellen wir Arbeiten von Dori Neu (1911-1988) aus, der seit den 1950er Jahren für seine handwerkliche Virtuosität bekannt und bewundert wurde.

Im Begleitprogramm können Kinder am Samstag, dem 8.Dezember 2007, mit Michi Gräper „Himmlische Bilder malen und über alles, was fliegt, fantasieren“.

 


WEISS - Eine Ausstellung von Florian Wagner

14. September bis 28. Oktober 2007
Begleitprogramm / Flyerdownload


Whiteout - Florian Wagner

GEDANKEN ZU EINER FARBE

Weiß ist die Farbe der Wahrheit. Weiß ist die Farbe der Unschuld. Das weiße Opferlamm, die weiße Lilie als Symbol der unbefleckten Empfängnis Marias. Mit drei weißen Gaben verjagt man Hexen. Weiß ist auch das Leere, Unbekannte. Eine weiße Nacht ist eine schlaflose Nacht. Weiße Flecken auf einer Landkarte sind unentdeckte Gebiete. Weiß ist die Farbe der Einsamkeit. Weiß ist die Farbe des Nordens. Der weiße Tod ist Tod durch Erfrieren.

INUIT

Die Inuit geben dem Schnee an die hundert verschiedenen Namen, weil Ihr Überleben davon abhängt, dass sie seine Beschaffenheit richtig interpretieren. Sie müssen ihn danach beurteilen, ob er unter ihnen weg brechen kann in eine Gletscherspalte, ob er schmilzt und ihre Schlitten schwer macht, was dazu führen kann, dass man für eine Tagestour eine Woche lang unterwegs ist. Oder ob er, oder das darunter liegende Eis, dünn genug ist, um ein Loch zum Fische fangen durchzuschlagen. Am meisten fürchten Inuit das „Whiteout“, das absolut konturenlose Weiß, das den Männern auf der Jagd nicht nur den Horizont, sondern sogar die Orientierung raubt.

SPIRIT BEAR

Die Legende von Moksgm'ol - dem „Spirit Bear“

Vor langer Zeit, als die Erde noch mit Eis bedeckt war, entschloss sich Raven (engl. Rabe) - der Schöpfer - die Erde in ein wunderschönes grünes Land zu verwandeln. Als Erinnerung aber an die Zeit, als die Welt noch rein und weiß war, ging Raven zu dem Volk der Schwarzen Bären und verwandelte jeden zehnten in einen weißen Bären. Dann erschuf Raven eine Heimat im Regenwald für die Bären, wo sie fortan gemeinsam in Frieden und Harmonie miteinander leben können. Den Menschen soll durch die weißen Bären die Erinnerung an die Eiszeit erhalten bleiben und daran, dass sie die Natur mit ihren reichen Schätzen respektvoll behandeln.

FLORIAN WAGNER

Florian Wagner wird am 27. Januar 1967 als Sohn eines Holzbildhauers in Oberammergau geboren. Als Inhaber der Lizenzen als Gleitschirmlehrer und Hubschrauber-pilot hat sich Florian Wagner seit den ersten Veröffentlichungen vor mehr als zwölf Jahren als Fotograf und Fotojournalist einen renommierten Namen erarbeitet. Neben zahlreichen Publikationen in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG und Magazinen wie STERN, GEO, NATIONAL GEOGRAPHIC und PLAYBOY weist sein Portfolio mittlerweile eine Reihe von Ausstellungen im In- und Ausland auf. Florian Wagner ist offizieller LEICA-Fotograf, prüft und entwickelt Fototaschen im Test-Team von LOWEPRO und arbeitet für internationale Werbekampagnen.

Homepage: www.wagnerphoto.de

Begleitprogramm

Vortrag: Donnerstag, 11. Oktober 2007, 19 Uhr
„Reisenotizen" von Prof. Dr. Wolf Schröder

Flyerdownload:

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier... als pdf-Dokument (~0,7 MB) auf Ihren Rechner laden (bei Downloadproblemen unter Internet Explorer bitte mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und "Ziel speichern unter.." wählen.

 


Bitte lächeln: 50 Jahre Kofel Kamera Club – Foto und Film in Oberammergau

Dauer der Ausstellung: 20. Juli bis 9. September.
Begleitprogramm / Flyerdownload


Foto: Kofel Kamera Club

Seit 15. Juni läuft die Ausstellungsreihe „Oberammergauer Fotografien - Oberammergauer Fotografen“ im OBERAMMERGAUMUSEUM. Als zweite von insgesamt drei Foto-Ausstellungen ist ab 20. Juli die Ausstellung „Bitte lächeln“ zu sehen: Bis 9. September zeigt der Kofel Kamera Club im OBERAMMERGAUMUSEUM anlässlich seines 50-jährigen Bestehens Fotografien und Filme aus 50 Jahren sowie einen Überblick über historische Filmapparate. Begleitet wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Film- und Dia-Abenden.

Der Kofel Kamera Club
1957 wurde der Kofel Kamera Club als eine Einrichtung der amerikanischen Truppenbetreuung gegründet. Ein Hauptziel war die Einbindung amerikanischer Militärangehöriger in das Ortsgeschehen. Diese Absicht wurde erfolgreich umgesetzt. Die ersten Clubräume befanden sich in den „Hawkins-Barracks.“ Dort gab es eine Dunkelkammereinrichtung mit mehreren Arbeitsplätzen, ein kleines Fotoatelier und Aufenthaltsräume. Günter Schwaiger, ein gelernter Fotofachmann, leitete den Club als Verantwortlicher und Instrukteur.

Zahlreiche Filmprojekte
Schon bald realisierten die Mitglieder auch gemeinsame Filmprojekte. Seit 1966 erstellt der Club jeweils eine Filmchronik der Ereignisse in Oberammergau im Jahreslauf. Vierzig Jahreschroniken stehen bisher im Gemeindearchiv. 1967 zeigte der Club seine erste Fotoausstellung, der viele weitere folgten. Nach der Auflösung der amerikanischen Einrichtung fand der Club im Ort ein neues Domizil. Inzwischen hat er nur noch deutsche Clubmitglieder.

Das Begleitprogramm:

Ein umfangfreiches Begleitprogramm aus Film- und Diaabenden wird während der gesamten Ausstellungsdauer im OBERAMMERGAUMUSEUM angeboten.
Die Film- und Diaabende finden jeweils am Donnerstag um 20 Uhr im OBERAMMERGAUMUSEUM statt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Samstag, den 28. Juli, um 15 Uhr lädt das OBERAMMERGAUMUSEUM im Rahmen seines museumspädagogischen Programms Kinder ab 5 Jahren ein zu „Dahoam mit Kinderaugen ein – Wir versuchen Gesehenes malerisch umzusetzen“,
Dauer etwa 2 Stunden.
Um rechtzeitige vorherige Anmeldung wird gebeten, da die Museumsangebote für Kinder in der Regel sehr schnell ausgebucht sind.

Historische Aufnahmen von Korbinian Christa
Als Einleitung und verbindendes Element der Ausstellungsreihe „Oberammergauer Fotografien – Oberammergauer Fotografen“ werden historische Aufnahmen des ersten Oberammergauer Fotografen Korbinian Christa (1854 – 1916) gezeigt.

Flyerdownload:

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier... als pdf-Dokument (~0,7 MB) auf Ihren Rechner laden (bei Downloadproblemen unter Internet Explorer bitte mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und "Ziel speichern unter.." wählen.

 


Die Kinder der Herrgottschnitzer, eine Porträtserie von Thomas Dashuber
Dauer der Ausstellung: 15. Juni bis 15. Juli.
Begleitprogramm / Flyerdownload


Foto:Thomas Dashuber

Im OBERAMMERGAUMUSEUM beginnt am 15. Juni eine neue Ausstellungsreihe mit dem Titel „Oberammergauer Fotografien - Oberammergauer Fotografen“.
Als erste von drei Foto-Ausstellungen wird vom 15. Juni bis 15. Juli die Porträtserie „Die Kinder der Herrgottschnitzer“ des Oberammergauer Künstlers Thomas Dashuber gezeigt.

„Der Herrgottschnitzer von Oberammergau“, dieser Titel eines Ganghofer-Romans beschreibt einen bayerischen Mythos - die „Schnitzer“ sind fast schon ein Synonym für den Ort und ebenso bekannt wie das Passionsspiel.

Bereits im Spätmittelalter spielte das Holzschnitzergewerbe in Oberammergau eine herausragende Rolle. Schon zu Ende des 18. Jahrhunderts waren globalisierte Handelsstrukturen entstanden. Die Oberammergauer Händler verkauften Kruzifixe, Heiligen- und Krippenfiguren aber auch Gebrauchsgegenstände und Spielsachen in die ganze Welt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Schnitzereien vor allem in Heim- und Familienarbeit hergestellt, danach entstanden sogenannte Verlegerwerkstätten mit bis zu 100 Angestellten. Auch im 20. Jahrhundert boomte das Schnitzereigewerbe. Die Oberammergauer Schnitzer konnten sich trotz starker Konkurrenz und wirtschaftlicher Krisenzeiten über sechs Jahrhunderte auf dem Markt behaupten. Sie reagierten auf Modeerscheinungen und Bedarfslagen und hielten ihre Kunstfertigkeit immer auf höchstem Niveau.

Geht man jedoch heute durch die zahlreichen Souvenirläden Oberammergaus hat man den Eindruck, dass Schnitzereien oder sakrale Kunst nur noch die allerwenigsten Käufer interessieren. Die Gründe, die dafür genannt werden, sind sehr vielfältig und allgemein: Der schwache Dollar, die Reiseunlust der Amerikaner seit dem 11. September, die maschinell hergestellte Billigware oder die grundsätzliche gesellschaftliche Veränderung. Die Zahl der Schnitzer ist seit den 1980er Jahren rapide gesunken - das Handwerk befindet sich in einer Existenzkrise. Die Zeiten, in denen die Schnitzerei der Haupterwerbszeig in Oberammergau war, sind endgültig vorbei.

Die Porträtserie von Thomas Dashuber ist eine Bestandsaufnahme des Jahres 2006 und zeigt, wie verschieden die Antworten der jeweiligen Schnitzer und Bildhauer auf die derzeitige Situation sind.

Als Einleitung und verbindendes Element der Ausstellungsreihe „Oberammergauer Fotografien – Oberammergauer Fotografen“ werden in allen drei Teilausstellungen historische Aufnahmen des ersten Oberammergauer Fotografen Korbinian Christ (1854 – 1916) gezeigt. Nach „Die Kinder der Herrgottschnitzer“ werden die Ausstellungen "Bitte lächeln - 50 Jahre Kofel Kamera Club. Foto und Film in Oberammergau" vom 20. Juli bis 9. September und "Weiss. Zwei bewegende Reportagen von Florian Wagner" vom 14. September bis 28. Oktober zu sehen sein.

Eine Diashow zu der Ausstellung sehen Sie hier...

Thomas Dashuber
Geboren 23.9.1971 in Asse / Belgien. Schulzeit in Oberammergau. 1992 - 1995 Studium der Fotografie in Südafrika. Anschließend Mitarbeit bei der Fotoagentur VISUM / Hamburg. 1997 - 2000 freier Redakteur und Dokumentarfilmer für den BR, ARD und arte. Seit 2001 freier Fotograf und Bildjournalist für nationale und internationale Publikationen. Zur Passion 2000 erschien der Dokumentarband ECCE HOMO - The making of a passion play. Thomas Dashuber lebt und arbeitet in München.

Das Begleitprogramm:

Jeden Donnerstag 19:00 Uhr Führungen für Einzelpersonen durch das Museum , die Sonderausstellung "Die Kinder der Herrgottschnitzer" und "Welten hinter Glas", die Hinterglasbilderausstellung im Pilatushaus
Dauer etwa 1,5 Stunden
Gruppenführungen auf Anfrage

Museumspädagogisches Begleitprogramm für Kinder ab 5 Jahren im Oberammergau Museum:
Auge - Nase - Mund. Wir malen uns ein kreatives Verwechselspiel.
Samstag, 30. Juni 2007, 15:00 Uhr, Dauer etwa 2 Stunden
Anmeldung im Oberammergau Museum erforderlich

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"Made in Bavaria" Spielzeug aus Nürnberg, Oberammergau und Berchtesgaden
Dauer der Ausstellung: 30. März bis 10. Juni 2007
Mit großem Begleitprogramm

Eine Wanderausstellung des Spielzeugmuseums Nürnberg in Kooperation mit dem OBERAMMERGAUMUSEUM und dem Heimatmuseum Schloss Adelsheim Berchtesgaden.

"Made in Bavaria" - stolz betonten die Nürnberger Spielwarenfabrikanten bis in das 20. Jahrhundert hinein die bayerische Herkunft ihrer Produkte. Sie setzten sich damit bewusst von dem im Ausland anfangs verpönten "Made in Germany" ab.

Jahrhundertelang war das berühmte Holzspielzeug aus den Schnitz- und Drechslerstuben von Oberammergau und Berchtesgaden international begehrt.

Puppen, Soldaten, ganze Festungen, Tiere und Fuhrwerke, Hampelmänner und Steckengaukler, Grillenhäuschen und Karusselle aus diesen beiden Orten zählten von alters her zu den auch von Nürnberger Kaufleuten vertriebenen Spielsachen.

Mit der Industrialisierung verlor das handwerklich hergestellte Holzspielzeug jedoch an Bedeutung. Industriell gefertigte Blechspielwaren aus Franken, die dem technisch geprägten Zeitgeist entsprachen, verdrängten das alpenländische Spielzeug aus den Kinderzimmern der Welt.

In "Made in Bavaria" spürt das Nürnberger Spielzeugmuseum in Kooperation mit dem OBERAMMERGAUMUSEUM und dem Heimatmuseum Schloss Adelsheim Berchtesgaden diesen Zusammenhängen nach.
Die Ausstellung zeichnet mit der Gegenüberstellung von vielen seltenen Exponaten ein spannendes Bild bayerischer Spielzeugherstellung zwischen Tradition und technischem Fortschritt.


Begleitprogramm zu "Made in Bavaria":

In der Sonderausstellung zeigen Oberammergauer Schnitzer wie traditionelles Spielzeug hergestellt wird.
Sa 31. März, So 1. April, Sa 7. April - Mo 9. April, Di 1. Mai - So 6. Mai, Mo 28. Mai, Sa 2. Juni, So 3. Juni jeweils von 14:00 Uhr - 18:00 Uhr.

Für Kinder ab 5 Jahren. Wir fertigen und bemalen einen beweglichen Hampelmann.
Sa 21. April, 15:00 Uhr im Pilatushaus, Unkostenbeitrag pro Kind (inkl. Material) 6,00 €.

In Zusammenarbeit mit der vhs:
In Bavaria - Oberammergau in alten Landkarten.
Ein Vortrag von Prof. Dr. Josef Riederer.
Fr 11. Mai, 20:00 Uhr. Unkostenbeitrag 5,00 €.

Die Geschichte der Oberammergauer Hinterglasmalerei.
Ein Vortrag von Prof. Dr. Josef Riederer im Pilatushaus.
Fr 15. Juni, 20:00 Uhr. Unkostenbeitrag 5,00 €.

Finissage - Musik im Museum "O wüsst ich doch den Weg zurück". Ein Konzert mit Liedern über die Kindheit. Lieder und Werke von Brahms, Schumann, Mussorgsky u.a.
Maria Buchwieser, Mezzo-Sopran, Berno Scharpf, Klavier, Laura Buchwieser, Violoncello, Monika Strauß, Texte
So 10. Juni, 19:00 Uhr, Eintritt 6,00 €, erm. 4,00 €.

Führung durch OBERAMMERGAUMUSEUM und Sonderausstellung jeweils Donnerstag um 19:00 Uhr, 3,00 € zzgl. Einzeleintritt. Oder nach Vereinbarung.

Zur Ausstellung erscheint: In alter Frische. Originale aus dem OBERAMMERGAUMUSEUM auf Papier. Edition Nr. 2. Der Hampelmann.

 

 
 
 
 

 
 
 
Fotos: Brandl

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier... als pdf-Dokument (~1,7MB) auf Ihren Rechner laden (bei Downloadproblemen unter Internet Explorer bitte mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und "Ziel speichern unter.." wählen).


Krippen schaugn: Jahres- und Krippenausstellung des St. Lukas Vereins und Sonderausstellung
Dauer der Ausstellung: 3. Dezember 2006 bis 4. Februar 2007

Vor allem im Passionsdorf Oberammergau ist die Jahrhunderte alte Tradition der Holzschnitz- und Handwerkskunst lebendig. In der Adventszeit wird das OBERAMMERGAUMUSEUM der zentrale Schauplatz dieser kleinen Kunstwerke.

Vom 3. Dezember 2006 bis 4. Februar 2007 wird die Krippen- und Jahresausstellung des St. Lukas Vereins - der Vereinigung der Oberammergauer Holzbildhauer und Kunsthandwerker - gezeigt.

In dieser weihnachtlichen Ausstellung präsentiert das Museum im Ortskern von Oberammergau vielfältige, virtuos geschnitzte, zeitgenössische Krippen und andere Exponate.

Dem 2005 verstorbenen Schnitzer Alois Drohmann wird eine Sonderfläche gewidmet. Die seit dem 18. Jahrhundert bis heute gepflegte Bierling-Hauskrippe (Privatbesitz Oberammergau) und Augustin Alois Probsts Krippenfiguren (Schnitzschule) sind zwei ganz besondere historische Beispiele für traditionelle Krippenkunst.

Im Erdgeschoss des OBERAMMERGAUMUSEUMS markiert darüber hinaus ein blauer Türbogen den Durchgang in die Welt des "Gefrorenen Theaters", zur ganzjährigen Krippensammlung des OBERAMMERGAUMUSEUMS. Neben der großen historischen Kirchenkrippe ist hier das ganze Jahr über eine Auswahl des breiten Spektrums der Oberammergauer Krippen ausgestellt.

Die berühmte historische Kirchenkrippe wurde von Schnitzern des Dorfes in einem Zeitraum von etwa 100 Jahren für die 1742 fertiggestellte Oberammergauer Pfarrkirche St. Peter und Paul geschaffen. Anders als damals üblich war diese Krippe kein Auftragswerk, sondern die Figuren sind von Schnitzern und Verlegern aus Frömmigkeit und Gemeinsinn geschaffen und gestiftet worden. Die ältesten Figuren stammen noch aus dem 18. Jahrhundert, bis 1860 war die Krippe auf etwa 200 Figuren angewachsen und bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine bekannte Sehenswürdigkeit geworden, die schon König Ludwig II. bewundert hat.

Wer erleben möchte, wie heute Krippen geschnitzt werden oder mehr über verschiedene Kunsthandwerke erfahren möchte, kann an den Adventswochenenden, in den Weihnachtsferien und von Mitte Mai bis Oktober jeweils nachmittags in der Lebenden Werkstatt (Öffnungszeiten) im, mit Lüfltmalereien reich verzierten Pilatushaus Oberammergau, den Handwerkern zusehen, wie in liebevoller Kleinarbeit winzige Figuren, Ställe oder farbenprächtige Bilder entstehen.

Weitere Ausstellungen unter dem Motto "Krippen schaugn" sind im Werdenfels-Museum, Garmisch-Partenkirchen und im Geigenbaumuseum Mittenwald zu besichtigen.

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Dag Zong – Tigerburg, tibetische Tigerteppiche
Dauer der Ausstellung: 29. September 2006 - 31. Oktober 2006

Bereits mit der letztjährigen Ausstellung „Jianzhi - Chinesische Scherenschnitte" hat das OBERAMMERGAUMUSEUM eine Reihe von Ausstellungen über internationale Volkskunst begonnen.

Dabei möchte es Volkskunst auf anschauliche Weise zeigen, eingebettet in ihren komplexen Bezug zu mündlichen Überlieferungen, zu Mythen, Religion und Bilderdenken der Völker: befreit vom kommerziellen Kitsch der Folklore und dem Staub der Vitrinen und präsentiert als ein lebendiges Ganzes von künstlerischem und handwerklichern Gestaltungswillen, Materialbeherrschung und symbolischem Gehalt.

Dag Zong – Tigerburg, tibetische Tigerteppiche“ setzt diese Reihe fort.
Die uralte Handwerkskunst der tibetischen Teppichknüpfer wird lebendig. Die hochwertigen Exponate stammen aus dem Himalaya und zeugen von der, über Generationen hinweg überlieferten, hohen handwerklichen Knüpfkunst.

Das sich wiederholende Grundmotiv – konkret oder auf viele Weisen abstrahiert - ist der Tiger, ein Tier, das in der tibetischen Volksmythologie aufgrund der ihm zugeschriebenen übernatürlichen Kräfte hohe Symbolkraft besitzt.
So reitet zum Beispiel schon eine der in vorbuddhistischer Zeit verehrten Berggöttinen des Himalaya-Gebirges, die „Fünf Schwestern des Langen Lebens“, auf einem roten Tiger.
Als Berggöttin auf dem Tiger symbolisiert sie die furchterregende spirituelle Kraft der hohen Gipfel.

Ein umfassendes Begleitprogramm führt Kinder und Erwachsene in die Welt der tibetischen Teppichknüpfer ein, macht ihre Bildwelt verständlich und steigert die Anschaulichkeit der Erzählungen.

Begleitprogramm:

Speziell an Kinder richtet sich:

  • Tibetische Märchen – erzählt von Doris Giebelhausen, am Sonntag, den 8. Oktober um 16:00 Uhr (EUR 5,00), für Menschen von 5 bis 99 Jahren, in Zusammenarbeit mit der vhs Oberammergau
  • Tigerbilder - ein Malkurs mit Michaela Gräper zum Thema Tiger, am Samstag, den 14. Oktober von 15:00 bis 17:00 Uhr (EUR 6,00), für Kinder ab 5 Jahren

An Erwachsene richtet sich:

  • Menschenfresser und Mythos-Spannende Geschichten und Bilder zum Tiger - ein anschaulicher Vortrag von Wildbiologe Prof. Dr. Wolf Schröder, am Dienstag, den 17. Oktober um 20:00 Uhr (EUR 5,00), in Zusammenarbeit mit der vhs Oberammergau

Das Begleitprogramm wird in den Räumen der Sonderausstellung stattfinden. Der Eintritt in die Sonderausstellung ist inklusive.

Im Rahmen der von der Deutschen Wirtschaft und der Bundesregierung geförderten Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Prof. Dr. Horst Köhler wurde das OBERAMMERGAUMUSEUM als Beispiel für innovative Museums- und Ausstellungskonzepte ausgezeichnet. Tag des OBERAMMERGAUMUSEUMS im Land der Ideen ist der 25.10.2006.

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200 Jahre Königreich Bayern - Oberammergau und das bayerische Herrscherhaus
Dauer der Ausstellung: 1. April 2006 - 31. Oktober 2006


1806 wurde Bayern zum Königreich erhoben. Max I. Joseph (1756-1825) und seine Nachfolger haben die Geschichte Bayerns und die Identität und das Bewusstsein seiner Bevölkerung nachhaltig geprägt. Dies zeigt sich auch an der besonderen Verbindung zwischen dem Dorf Oberammergau und dem bayerischen Königshaus. Ein Rundgang durch das OBERAMMERGAUMUSEUM - folgen Sie den Rauten ! - beleuchtet diese enge und vielfältige Beziehung.

Das Jagdhaus und spätere Prunkschloss Linderhof, liegt in unmittelbarer Nähe Oberammergaus. Bei ihren Aufenthalten besuchten die Wittelsbacher auch das Dorf und erwarben in den Verlagshäusern häufig Schnitzwaren für sich selbst oder als Geschenke. Seit Ludwig I. hatten zudem alle bayerischen Regenten mit ihren Gemahlinnen und anderen Verwandten das Oberammergauer Passionsspiel gesehen. Auf Seiten der Wittelsbacher entstand durch die persönlichen Begegnungen ein spezifisches Interesse an diesem kunstsinnigen Dorf, das zu Gunstbezeugungen führte. Diese manifestierten sich 1871 in der Stiftung der Kreuzigungsgruppe durch Ludwig II., dem größten Steindenkmal der damaligen Zeit. Eine weitere Ebene war die Spiegelung der Monarchie in der Volkskunst. Aktuelle politische Ereignisse wurden in Schnitzereien festgehalten und verkauft. Vor allem aber die zahlreichen geschnitzten Porträts der Herrscher und ihrer Gemahlinnen, die in großen Stückzahlen auf den Markt gebracht wurden, sorgten damit auch für eine Verallgegenwärtigung der einzelnen Angehörigen des Königshauses im privaten bürgerlichen Raum.

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Schaufensterbilder des Oberammergau Museums

Die Schaufensterfolien des OBERAMMERGAUMUSEUMS für die Ausstellung "200 Jahre Königreich Bayern" zur Ansicht und zum Download (Für einen Download auf das gewünschte Vorschaubild klicken, das Bild öffnet als jpg-Datei in einem neuen Browserfenster. Downloadgröße je Bild zwischen 500 und 750kB, bei Downloadproblemen unter Internet Explorer bitte mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und "Ziel speichern unter.." wählen).

  

 
  

 
  


Elisabeth Endres - Bilderdenken
Dauer der Ausstellung: 23. Juni 2006 - 24. September 2006

Die Bilder von Elisabeth Endres zeigen Vertrautes: Blumen, Bäuerinnen, Barockfiguren, Tiere, Autos, Marilyn Monroe, Maria Callas, Michelangelos David. Durch die bewußt stilisierte Ästhetik und die eigenartig intensive Leuchtkraft der Farben ziehen die vordergründigen Assoziationsangebote den Blick sofort auf sich. Aber nichts ist so wie es scheint. Der Betrachter muß die Reihungen, Spiegelungen, Verzerrungen und Verfremdungen, die die Malerin ihm anbietet, lesen, denn ihre Bilder sind Chiffren für die Gebrochenheit der modernen Welt.

Die Ausstellung und der Katalog geben einen Überblick über das umfangreiche zeichnerische und malerische Gesamtwerk der Künstlerin Elisabeth Endres. 1942 in Oberammergau geboren, studierte sie 1967 bis 1973 an der Münchner Akademie der Bildenden Künste. Seit den 70er Jahren fand Endres zunehmend ihre ganz eigene Position zwischen Pop-Art, Fotorealismus und Surrealismus. Ihr Werk ist von politisch-gesellschaftlicher Auseinandersetzung und besonders von ihrem Kampf gegen Unterdrückung und Ausbeutung - sei es die der Frau, der Natur oder von Minderheiten, wie den nordamerikanischen Indianern geprägt.



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Der Katalog zur Ausstellung ist an der Museumskasse erhältlich.


Ernst Maria Lang - Karikaturen eines Zeitzeugen
Dauer der Ausstellung: 1. April - 15. Juni 2006
Vernissage: Freitag, 1. April 2006, 19.00 Uhr

Karikaturen - schon immer hatten Ideologen, Machthaber und Regierende mit dieser Form politischer Meinungsfreiheit Probleme. Auch Ernst Maria Lang war 1960 von Konrad Adenauer wegen Verleumdung und Beleidigung verkalgt worden.

Ernst Maria Lang, 1916 in Oberammergau geboren, hat in seiner über 50 Jahre dauernden Tätigkeit für die Süddeutsche Zeitung mehr als 4000 Karikaturen gezeichnet. Woche für Woche hat er die Ereignisse in Bayern und der Welt kommentiert. In diesem halben Jahrhundert ist er zu einer Institution geworden und hat Generationen von Lesern zum Lachen und Schmunzeln gebracht. Gleichzeitig weckte er aber auch ihren Zorn und die Lust am Spotten. Seine Karikaturen leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur politischen Kultur.

Daneben war der Sohn des Bildhauers und Spielleiters der Passionsspiele Georg Johann Lang als Architekt am Bau zahlreicher Schulen, Kirchen und Wohnsiedlungen in München beteiligt, er war Präsident der Bayerischen Architektenkammer und Leiter des Berufsbildungszentrums für Bau und Gestaltung in München.

Im OBERAMMERGAUMUSEUM werden knapp 100 Originalblätter gezeigt, die die Nachkriegsgeschichte seit Ende der 40er bis Ende der 90er Jahre noch einmal aus der spezifisch Langschen Sicht zeigen. Neben der internationalen und der deutschen Politik wird vor allem das politische Leben in Bayern "auf die spitze Feder" genommen. Obwohl die meisten Zeichnungen schon einige Jahre oder Jahrzehnte alt sind und zum großen Teil mittlerweile historische Ereignisse kommentieren, werden sich dem Besucher können, Assoziationen zu aktuellen Ereignissen und zur gegenwärtigen Lage aufdrängen.


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Krippen- und Jahresausstellung des St. Lukas Vereins
Dauer der Ausstellung: 27. November 2005 bis 5. Februar 2006

Das OBERAMMERGAUMUSEUM und die Jahres- und Krippenausstellung des St. Lukas Vereins im 2. Stock haben statt bis Donnerstag, den 2. Februar nun bis Sonntag, den 5. Februar, geöffnet. Damit besteht das ganze König-Ludwig-Lauf - Wochenende über (4.-5. Februar 2006) für Gäste und Besucher aus aller Welt noch die Möglichkeit, die Krippenausstellung des St. Lukas Vereins und das Museum mit seiner Geschichte der Holzschnitzerei und der berühmten historischen Kirchenkrippe zu bewundern. Traditionell läuft die Jahres- und Krippenausstellung immer bis zum 2. Februar, also bis zu Mariä Lichtmess.

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Julius Himpel (1914-1985), ein bayerischer Lehrer zeichnet Welttheater
Retrospektive zum 91. Geburtstag (1946-67 Fachlehrer an der Schnitzschule Oberammergau).
Dauer der Ausstellung: 6. September 2005 - 31. Oktober 2005

Das Lebenswerk von Julius Himpel in einer Sonderausstellung im Oberammergau Museum

Das OBERAMMERGAUMUSEUM widmet seine aktuelle Sonderausstellung im zweiten Obergeschoss dem umfangreichen Lebenswerk des Malers und Zeichners Julius Himpel. Himpel, der 1914 in Gauting bei München geboren wurde und in München studierte, war von 1946 - 67 Fachlehrer für Zeichnen und Kunstgeschichte an der Berufsfachschule für Bildhauer in Oberammergau und prägte dort Generationen von jungen HolzbildhauerInnen.

Michael Raab, selbst Himpel-Schüler und dessen Nachfolger als Zeichenlehrer, beschreibt in einem Aufsatz, der im umfangreichen und reich bebilderten Ausstellungskatalog abgedruckt ist, Arbeiten von Himpel an der Oberammergauer Volksschule: "Himpel hatte ein großes Herz für Kinder. Im Schulgebäude gestaltete er die Türen zu sieben Klassenzimmern - eine frische, bayerische Welt strahlt den Kindern entgegen: mit bunten Vögeln, blühenden Wiesen, Wald, Tieren und dem Leben auf einem Bauernhof, so als wolle er den Kindern sagen: "Schauts hin Kinder, schauts wie schön alles ist, so bekommt ihr den rechten Blick fürs Leben".

Ausschnitte dieser Türen sind in der Ausstellung ebenso zu sehen wie seine Erfolge als Buchillustrator: in einer großen Vitrine sind sie präsentiert, die Kinderbücher, die Literatur- und Naturbände von Eugen Roth, Maupassant, Sven Fleuron oder Lothar-Günther Buchheim, von Julius Himpel liebevoll und in dem, ihm eigenen Stil gestaltet.

Einen großen Raum nehmen auch seine großen Zyklen "Passion", "Altes Testament", 1001 Nacht", die "Bayerischen Szenen" und die "Kalenderbilder" ein. Hubert Lang schreibt über die Arbeiten Himpels: "Immer wieder spürt man seine Auseinandersetzung mit den berühmten Zeitgenossen Picasso und Matisse. Das malerische Werk, dessen Zahl und Thematik begrenzt ist, geht von den formalen Errungenschaften des späten Paul Cezanne aus und wird durch die Beschäftigung mit dem Kubismus zu einer eigenen Sprache entwickelt.

Die hervorragend konzipierte Ausstellung, die bis zum 31.10.2005 zu sehen ist, wurde vom Oberammergauer Künstler Hubert Lang kuratiert, der ebenfalls Schüler von Julius Himpel an der Schnitzschule war und den eine langjährige Freundschaft mit dem, 1985 verstorbenen Künstler verband. .sk
(Text aus Oberammergauer Zeitung, Ausgabe 9/2005)

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Der Katalog zur Ausstellung ist an der Museumskasse erhältlich.


Chinesische Volkskunst/Scherenschnitte
Dauer der Ausstellung: 15. März 2005 - 29. Mai 2005

Volksreligionen und alte Bräuche leben in China wieder auf. Damit entfaltet auch die Volkskunst heute von neuem ihren früheren Reichtum. Neben Malereien, Stickereien und Holzschnitten erzählen besonders die Scherenschnitte von alten Mythen und dem heutigen Leben und beschwören Götter und Dämonen.

Die Münchner Sammlerin Ingrid Jansen hat drei Jahre in China gelebt und auch danach bei vielen Reisen, insbesondere in die Lösshochebene am Gelben Fluss, die Künstlerinnen und Künstler persönlich in ihren Dörfern besucht. Mit ihrer Ausstellung will sie die Schönheit und Ausdruckskraft dieser traditionellen bäuerlichen Kunst bei uns bekannter machen, denn selbst China-Reisende sehen solche Arbeiten selten.

Scherenschnitte werden in China seit über 1500 Jahren hergestellt. Jede Region hat ihren eigenen Stil. In reicher Symbolik geben die Künstlerinnen verschiedenen Wünschen Ausdruck und wehren damit auch böse Geister ab. Der gesamte Lebenszyklus, wie Hochzeit, Schwangerschaft, Geburt und Tod wird im Bild dargestellt. Viele Scherenschnitte erzählen auch vom harten Landleben und fröhlichen Festen. Alte Sagen und Legenden werden auf dem Land sehr häufig durch geschnittene Bilder überliefert.

 


 

 

 

Oberammergau Museum | Dorfstraße 8 |  82487 Oberammergau |Tel: +49 (0) 8822 / 9 41 36